Please enable JavaScript to view the comments powered by Disqus.

Termin zur "Öffentlichkeitsbeteiligung" vom 24.3.2010 :-| | Veranstaltungen, Planungsverfahren | lebenswertes langenhorn

Termin zur "Öffentlichkeitsbeteiligung" vom 24.3.2010 Angry

Zunächst hielt Herr Brunk, der Planer der Firma eff-plan, einen Beamer-Vortag über den Stand der Planung. Anschließend forderte der Diskussionsleiter, Herr Sven Paulsen, zu Fragen an Herrn Brunk auf.

Herr Korthaus fragte, wie folgende LEP-Repowering-Vorschrift erfüllt werden soll: "Das Orts- und Landschaftsbild wird nicht wesentlich mehr als bisher beeinträchtigt."
Immerhin sind die neuen Anlagen 3,4 mal so hoch und haben die 13-fache optische Wirkung, weil die bestrichene Rotorfläche im Quadrat zur Rotorlänge wächst.
Eine einleuchtende Antwort dazu blieb Herr Brunk schuldig.

Wir hatten dann den Eindruck, dass man außer diesen Fragen gar nichts mehr sagen durfte. Die Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung fehlte doch noch.
Daher stellten wir als nächstes die Frage, ob denn nun im Anschluss an die Fragestunde die Bürger, also auch wir, Stellung nehmen könnten.

Der Versammlungsleiter, der 2. Bürgermeister Sven Paulsen, verwies nun auf die noch folgende öffentliche Auslegung und die Gelegenheit, dann schriftlich Stellung zu beziehen.
Weitere Äußerungen seitens der Bürgerinitiative seien daher heute nicht mehr möglich.

Anscheinend fehlt der Langenhorner Gemeindeleitung sogar der Mut, ein belangloses Rederecht einzuräumen. Damit macht sie sich ohne jede Not angreifbar.

Wir sind aktuell sprachlos angesichts einer solchen offensichtlichen Unterdrückung der Windkraft-Opposition in Langenhorn.
Wir werden dazu in Kürze die Kommunalaufsicht als auch die Presse informieren. Im Prinzip muss der heutige Termin wiederholt werden, da ungültig.

Vorschriften und Gesetze zählen gar nicht mehr, wenn die Gemeinde etwas durchdrücken will. Man kommt sich vor als schreiben wir das Jahr 1850 und nicht 2010. Hier wird mittlerweile am laufenden Meter gegen geltendes Recht verstoßen.
Der Bürger bekommt sofort eine Knolle, wenn er 5 Minuten falsch parkt. Aber die Gemeinde darf anscheinend geltendes Recht ignorieren.

Ein unhaltbarer Zustand.